27.10.2015

Widerstand gegen 13 Windräder bei Nuttlar - Vorbelastungen im Ort dürfen nicht ignoriert werden.

„Jetzt reicht es!“ Auf diesen gemeinsamen Nenner brachten die Nuttlarer in der Bürgerversammlung am 27. Oktober 2015 ihren Unmut über den Antrag auf Errichtung von 13 Windrädern unmittelbar hinter der Gemeindegrenze zu Olsberg-Antfeld.

Die bereits bestehenden Belastungen durch die Eisenbahnlinien, den Verkehrslärm der B7 und der L 776 mitten durch das Dorf, dazu die 380 KV-Leitung und die Autobahntrasse mit der Anbindung nach Olsberg seien genug. Die katastrophale Verunstaltung des Landschaftsbildes durch einen Windpark, hoch exponiert auf dem Suhrenberg und nicht ansatzweise durch eine natürliche Landschaft in Ost-Westrichtung abgeschirmt, sei keinesfalls akzeptabel.

Ortsvorsteher Markus Sommer konnte rd. 100 besorgte Bürgerinnen und Bürger begrüßen, die sich mit ihrer Unterschrift nahezu vollzählig hinter die ablehnende Stellungnahme der Gemeinde Bestwig stellten. Auch aus der Nachbarstadt Brilon und aus Olsberg selbst kommen zwischenzeitlich Kritik und Bedenken.

Die beiden Nuttlarer CDU-Ratsmitglieder Markus Sommer und Clemens Voß mit der Visualisierung des beantragten Antfelder Windparks