Die CDU Bestwig hat mit ihrer Mehrheit im Gemeinderat und gemeinsam mit Bürgermeister Ralf Péus in
den vergangenen Jahren die Politik Bestwigs entscheidend mitgestaltet, einen maßgeblichen Anteil an der
positiven Entwicklung unserer Gemeinde gehabt. Diese Entwicklung wird auch außerhalb der Gemeindegrenzen
wahrgenommen und positiv bewertet. Trotz aller Probleme im Zusammenhang mit der demographischen
Entwicklung und der mangelhaften finanziellen Ausstattung der Kommunen zur Erledigung ihrer
Aufgaben stehen wir gut da!

Wir möchten auch in den nächsten Jahren an entscheidender Stelle an einer positiven Zukunft Bestwigs
mitarbeiten. Dazu sind Engagement, Visionen aber auch kreative Ideen gefragt. Die Rahmenbedingungen
mit zurückgehenden Einwohnerzahlen sind nicht die besten. Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass Bestwig
auch als kleine Gemeinde gute Zukunftsaussichten hat.

Für die Arbeit in der laufenden Wahlperiode des Rates bis 2020 haben wir folgende 11 Schwerpunkte gesetzt:


  

Nach dem Entwurf des neuen Landesentwicklungsplanes der rot-grünen Landesregierung sollen Ortsteile mit weniger als 2.000 Einwohnern „auf ihre Eigenentwicklung reduziert werden“. Das bedeutet, dass keinerlei Entwicklungspotentiale mehr gegeben sein werden. Neue Bau- und Gewerbegebiete wären dann in den Ortschaften nicht mehr möglich, auch größere Bauvorhaben nicht mehr. Dieses Vorhaben, kleine Kommunen von unter 2000 Einwohnern zu Gunsten größerer „Zentralorte“ zu entsiedeln und so zu veröden ist für die CDU absolut nicht hinnehmbar.

Wir werden uns mit allen Mitteln hiergegen wehren. In der Gemeinde Bestwig hat nur die Ortschaft Velmede über 2.000 Einwohner, alle anderen müssen aber auch eine Chance haben, sich zu entwickeln.


 

Der Bestand unserer drei Grundschulen in Velmede, Nuttlar und Ramsbeck ist mittelfristig gesichert. Die schulpolitische Ausrichtung der rot-grünen Landesregierung sowie zurückgehende Schülerzahlen zwingen uns jedoch zum Umdenken im Bereich der Sekundarstufe I. An Haupt- und Realschule dürfen ab dem kommenden Schuljahr auf Weisung der Bezirksregierung keine Eingangsklassen mehr gebildet werden. Hier ist es in Zusammenarbeit mit der Stadt Olsberg gelungen, dass ab dem Schuljahr 2014/15 ein Teilstandort der dortigen Sekundarschule im Bestwiger Schulzentrum errichtet werden kann.

Ein Musterbeispiel guter interkommunaler Zusammenarbeit auf der einen Seite, eine Chance, dass Bestwiger Schüler auch ab Klasse 5 eine Schule in Bestwig besuchen können auf der anderen Seite. Hier gilt es, die Sekundarschule als „neue“ Schulform zu etablieren. Die CDU wird sich für eine bestmögliche Ausstattung dieser Sekundarschule einsetzen und dafür Sorge tragen, dass die Schülerinnen und Schüler unter den bestmöglichen Bedingungen lernen können. In die Schulgebäude ist in den letzten Jahren viel investiert worden. Hier heißt es, am Ball zu bleiben.

Die Übermittagsbetreuung unserer Schulen ist weiter zu entwickeln.


Die Gemeindeverwaltung konnte in den letzten Jahren immer mehr zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen ausgebaut werden. Kurze, soweit möglich unbürokratische Wege, Bürgerfreundlichkeit durch Öffnung des Bürgerbüros auch über Mittag, Flexibilität im Standesamtsbereich mit Trauungen auch am Wochenende oder an ungewöhnlichen Orten, unterscheiden uns von anderen Kommunen. Dieser Weg ist fortzusetzen. Die Gemeindeverwaltung „fährt“ personell am unteren Limit. Es ist zu überprüfen, inwieweit Potential zu weiteren Einsparungen in diesem Bereich besteht. Interkommunale Zusammenarbeit ist hier ein wirkungsvolles Mittel. Die Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten Olsberg und Meschede ist hervorragend und beispielhaft im gesamten Hochsauerlandkreis. Es ist zu überprüfen, an welchen Stellen hier noch weitere Möglichkeiten bestehen. Entscheidend hierbei ist jedoch: die beste Form interkommunaler Zusammenarbeit ist die, die der Bürger überhaupt nicht merkt. Bestimmte Angebote sind auch weiterhin im Bestwiger Rathaus vorzuhalten! Hier muss auch weiter das Prinzip der kurzen Wege gelten.

Finanziell wird die Luft immer dünner! Das Gute: Bestwig hat den Haushalt noch selbst im Griff, weder Haushaltssicherungskonzept noch Nothaushalt waren bisher ein Thema. Bestwig hat kein Problem auf der Ausgabenseite. Die Haushaltsführung ist seit Jahren äußerst restriktiv und im Sinne nachfolgender Generationen nur an dem absolut Notwendigen und nicht an dem Wünschenswerten ausgerichtet. Wegbrechende Einnahmen – rund 1 Mill. Euro weniger Schlüsselzuweisungen des Landes wegen einer neuen Berechnungsmethode – führen zu jährlichen Defiziten.

Die CDU wird auch in Zukunft dafür stehen, dass mit öffentlichen Geldern seriös umgegangen wird. Ein Anspruchsdenken darf es nicht geben. Auch in der Öffentlichkeit ist das Bewusstsein zu wecken bzw. zu fördern, dass längst nicht alles geht und dass nicht alles Wünschenswerte in die Tat umgesetzt werden kann.


Bestwiger engagieren sich in den verschiedensten Bereichen ehrenamtlich für ihre Dörfer und ihre Vereine. Ob Feuerwehren, Sportvereine, Schützenvereine, Gesangvereine, ob im kirchlichen oder karitativen Bereich, ob in den zahlreichen anderen Vereinen und Organisationen: ohne Ehrenamt wäre unsere Gesellschaft, aber auch unsere Gemeinde um vieles ärmer.

Die CDU wird dafür Sorge tragen, dass auch in Zukunft jede Form des Ehrenamtes im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten bestens unterstützt wird. Das Leader-Programm der Europäischen Union hat in den vergangenen Jahren für jede Menge Impulse in den Ortschaften gesorgt. In der Bürgerschaft wurden kreative Ideen entwickelt. Die Identifikation mit dem eigenen Dorf, mit der Gemeinde wurde erhöht.

Die CDU setzt sich dafür ein, dass sich die Gemeinde für die nächste Leader-Förderperiode bewirbt, um den eingeschlagenen Weg fortsetzen zu können. Ziel muss es sein, weiter am guten Image unserer Gemeinde zu arbeiten, Bestwig gut zu „verkaufen“.


Bestwig hat ein vielfältiges Sportangebot. Die Sportstätten werden den Vereinen, im Gegensatz zu einigen anderen Kommunen, kostenlos zur Verfügung gestellt. Die CDU wird sich dafür einsetzen, dass dieses so bleibt, weil in den Vereinen enorm wichtige Jugend- und Integrationsarbeit geleistet wird.

In Sachen Kultur können wir uns in Bestwig glücklich schätzen, dass ein Verein wie Kultur Pur ehrenamtlich eine hervorragende Arbeit leistet. Die CDU wird sich auch weiterhin für eine finanzielle Unterstützung des Vereins einsetzen und dass die Räumlichkeiten im Bürger- und Rathaus kostenfrei für Kultur-Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Es ist zu überprüfen, wie die vielfältigen Kulturangebote der Gemeinde, hierzu gehören auch Gesangvereine, Orchester etc. besser kommuniziert und inwieweit auch zusätzliche Angebote für Jugendliche geschaffen werden können. Weiterhin ist eine Vernetzung mit den Kulturangeboten benachbarter Kommunen herzustellen.


Die Bereitstellung von Arbeitsplätzen ist für eine Kommune existenziell wichtig. Wir schätzen uns glücklich, dass sich unsere Bestwiger Betriebe zum Standort bekennen. Für die Firma Tital konnte die dringend benötigte Erweiterungsfläche im neuen Gewerbegebiet Wiebusch zur Verfügung gestellt werden. Ziel muss es sein, sowohl hier als auch auf den übrigen freien Gewerbeflächen weitere Betriebe anzusiedeln. Die CDU setzt sich dafür ein, dass die Rahmenbedingungen für die Betriebe schnell und unbürokratisch geschaffen werden.

Der Tourismus hat in Bestwig einen hohen Stellenwert. Wander- und Radtourismus haben sich gut entwickelt. Hier heißt es, auch in Zukunft am Ball zu bleiben und die bereits bestehenden guten Angebote auszuweiten. Dem geplanten Ferienwohnpark bei Andreasberg kommt eine große Bedeutung zu. Die CDU wird sich dafür einsetzen, dass die planerischen Voraussetzungen – soweit die Gemeinde Bestwig hierfür zuständig ist – schnellstens geschaffen werden. Der Ferienwohnpark bietet große Chancen für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung. Er wird sowohl zusätzliche Arbeitsplätze schaffen als auch positive Wirkungen für andere Tourismuseinrichtungen, insbesondere den Freizeitpark Fort Fun, für die Ortschaft Andreasberg und für die ganze Region haben.


Wir sind auf einem guten Weg. Die Gemeinde hat in den letzten Jahren zahlreiche Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen verpachtet, Schulen und öffentliche Gebäude energetisch saniert, was zu nachhaltigen Energieeinsparungen geführt hat. Das Thema Windkraft wird uns in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen. Hier gilt: Alles ist denkbar, Natur und Landschaftsbild sind für unsere Heimat prägende Faktoren und stets zu berücksichtigen. Alle Entscheidungen sind unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu treffen.

Was die Renaturierung der Gewässer angeht, ist die Gemeinde Bestwig kreisweit Vorreiter. Zahlreiche Renaturierungsmaßnahmen konnten mit hoher Landesförderung bereits umgesetzt werden. Hier sind Naherholungsgebiete für unsere Bürgerinnen und Bürger entstanden. Die CDU wird sich dafür einsetzen, dass dieser Weg konsequent weiter beschritten wird.


Mit der Fertigstellung des Weiterbaus der A 46 bis Nuttlar wird sich die Verkehrssituation in Bestwig deutlich entspannen. Die CDU wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Ortsumgehung Nuttlar vom Autobahnende zur L 776 (Forsthauskurve) zügig gebaut wird, damit eine Fertigstellung mit dem Lückenschluss der A 46 Velmede-Nuttlar möglich ist.

Die CDU begrüßt, dass sich die Deutsche Bahn zum Bahnhofsstandort Bestwig bekennt und den Bahnsteig mit einem Kostenaufwand von 5 Mill. Euro saniert.

Defizite sehen wir beim öffentlichen Nahverkehr. Wir werden uns für eine Überprüfung der Fahrpläne und eine bessere Vernetzung der Verkehrsverbünde einsetzen.


Die demographische Entwicklung macht auch vor Bestwig nicht halt. Auch wir verlieren Einwohner, auch die Bestwiger Bevölkerung wird älter. Unser Ziel muss es sein, die Bevölkerungszahl stabil zu halten und junge Leute dazu zu bewegen, nach Ausbildung oder Studium nach Bestwig zurück zu kommen. Hierfür sind die Rahmenbedingungen günstig zu gestalten und die Stärken unserer Gemeinde positiv darzustellen.

Alle Planungen der Zukunft sind an der demographischen Entwicklung zu orientieren. Die CDU setzt sich dafür ein, dass die Familienförderung beim Kauf von Baugrundstücken aufrecht erhalten bleibt. Die CDU setzt sich weiter dafür ein, dass spezielle Angebote für Senioren geschaffen werden (Barrierefreiheit, Betreuungsmöglichkeiten als Vorstufe zur Pflegeeinrichtung, Mehrgenerationenhäuser etc.).


Wir setzen auf das Alleinstellungsmerkmal Bergbau-Natur-Erlebnis. Der Bergbau „lebt“ in der Gemeinde Bestwig. Vielfältige Aktivitäten rund um das Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck mit dem einzigartigen Bergbauwanderweg, vielfältige Aktivitäten rund um den Schieferbergbau in Nuttlar mit dem Bergwerkstauchen als Leuchtturmprojekt: Bestwig besinnt sich auf seine Geschichte.

Die Entscheidung, den Bergbau als Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde herauszustellen war richtig! Hier unterscheiden wir uns von anderen Kommunen. Die CDU wird auch in Zukunft jedes Engagement in diese Richtung unterstützen. Sie setzt sich ferner für eine bessere Vernetzung der vielfältigen Angebote und die Entwicklung eines Marketingkonzeptes ein.


Die CDU wird auch zukünftig den Weg einer offenen, transparenten Politik fortsetzen. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Bürgerinnen und Bürger „mitzunehmen“, bei Entscheidungen zu beteiligen und offen und umfangreich zu informieren. Die Fraktionssitzungen sind öffentlich. Mit der CDU gibt es keine Politik hinter verschlossenen Türen.


 

Die Wahlbezirke mit den Direktkandidaten der CDU


 (für weitere Informationen klicken Sie auf den jeweiligen Kandidaten)

Nuttlar I

Nuttlar II

Bestwig I

Wahllokal:Grundschule Nuttlar Wahllokal: Pfarrheim Nuttlar Wahllokal: Sparkasse Bestwig
     
Josef-Clemens Voß Markus Sommer Martin Kettner

 Bestwig II

 Velmede I

Velmede II

 Wahllokal: Feuerwehrgerätehaus Bestwig Wahllokal: Grundschule Velmede Wahllokal: Sparkasse Velmede
     
 Winfried Gerold Burkhard Hogrebe Falk Dümpelmann

 Velmede III

Velmede IV

 Ostwig I

 Wahllokal: Christophorushaus Velmede Wahllokal: Pfarrheim Velmede Wahllokal: Hotel Nieder, Ostwig
     
Peter Eikeler Martin Bracht Manfred Ramspott

 Ostwig II

 Andreasberg

 Ramsbeck I

 Wahllokal: Schulzentrum  Wahllokal: Pfarrheim Andreasberg  Wahllokal: Grundschule Ramsbeck
     
Holger Deutschbein  Ulrike Mikitta  Paul Schüttler

 Ramsbeck II

 Heringhausen

 

 Wahllokal: Grundschule Ramsbeck  Wahllokal: Kindergarten Heringhausen  
     
Thomas Heimes Lothar Vollmer